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O’zapft is!

O’zapft is!

“Meine Güte ist das eng!”, dachte ich mir, als ich das erste Dirndl aus Afsannehs Kleiderschrank anprobierte. Afsanneh und ich kennen uns über Social Media, genau wie alle anderen Mädels, mit denen ich mich für einen Tag auf der Wies’n verabredete. Mein erstes Mal wohl bemerkt. Auf meine Frage, ob ich mich fühlen muss wie eine Presswurst, lachte Afsanneh nur und nickte. Aber als ich mich im Spiegel sah, fand ich es gar nicht schlimm. Ganz im Gegenteil. Das Dirndl ist das perfekte Kleidungsstück einer Frau. Es zaubert eine schlanke Taille, durch die Länge kann man variieren, ob man gerne etwas mehr oder weniger Bein zeigen möchte und es zaubert einfach ein tolles Dekolleté.

Samstag morgen stand ich auf, machte mich zurecht und fuhr Richtung München. Ich traf mich mit Vero & Lulu in einem Wohngebiet, wo wir unsere Autos sehr gut parken konnten. Wir liefen zur nächsten S-Bahn Richtung “Hackerbrücke”, wo es nicht mehr weit zur Theresienwiese war.

Stellt euch einen riiieessiiggen Jahrmarkt vor, mit lauter Fressbuden, überdimensional großen Zelten, mit wahnsinnig vielen Menschen drin, mit Fahrgeschäften, die man sonst eher aus Freizeitparks kennt – Herzlich Willkommen auf dem Oktoberfest!

Wir verbrachten den Tag abwechselnd im Zelt und in dem dazugehörigen Biergarten. Wir sangen zu Wolle Petri und Viva Colonia, stießen mit einer Maß an, tanzten auf den Tischen und schubsten unsere Nachbarn zurück, wenn sie uns halb über den Tisch stießen. Berührungsängste durfte man keine haben. Einen reservierten Tisch hatten wir leider nicht, aber die Münchner Mädels waren so großartig und haben sich morgens um 7 Uhr in die Schlange vor den Einlass gestellt und haben zwei Stunden gewartet, bis die Wies’n aufmachte, um für uns alle einen Tisch zu ergattern. Gegen nachmittag schlenderten wir noch ein bisschen übers Oktoberfest. Wir aßen Schokofrüchte und überlebten einen Hindernisparcour im Freudenhaus. Abends waren wir noch im Kufflers Weinzelt, das für mich schönste Zelt. Es war sehr gemütlich mit vielen Holzbänken eingerichtet und verschiedene Strahler ließen das Zelt in einem romantischen rot erleuchten. Aber ich sage euch: voll, voller- Wiesn! 😀 Um gemütlich irgendwo stehen bleiben zu können um in Ruhe was zu trinken, muss man wirklich nach einem geeigneten Plätzchen suchen.

Am Abend ging es “After Wiesn” like noch in einen Club, wo wir bis in den Morgen zu nicht ganz traditioneller bayrischer Musik tanzten.

I wünsch eich alle mitanand noch a wunderschene Wiesn 2017!



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